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Kunst und Kultur in Bremen-Schwachhausen.

Das Haus Paula Becker e.V. bietet mit dem historischen Hintergrund der Ausstellungsräume und der zentralen Lage den perfekten Sitz für Ausstellungsräume. Neben wechselnden Ausstellungen, Vernissagen und Finissagen finden auch Lesungen oder Kulturveranstaltungen statt.

Aktuelle Ausstellungen

Archiv

Michael Wendt

Fotografien
Tiefes Land - Norddeutsche Landschaft heute

4.10. bis 11.11.2007
verlängert bis 13.01.2008

Auftaktausstellung im Haus Paula Becker

Von 1888 bis 1898 lebte die Künstlerin Paula Modersohn-Becker mit ihrer Familie in der Schwachhauser Chaussee 29, der heutigen Schwachhauser Heerstraße 23. In diesem, nach ihrem Mädchennamen benannten “Haus Paula Becker”, wurde ab Oktober wieder in regelmäßigen Abständen zeitgenössische Kunst präsentiert. Die Galerietätigkeit im ehemaligen Wohnhaus der vor 100 Jahren verstorbenen Künstlerin startete am

4. Oktober 2007 mit der Ausstellung Tiefes Land - Norddeutsche Landschaft heute.

Zu sehen waren Landschaftsaufnahmen zwischen Bremen und Worpswede, die bei Tag und während der Nacht in der Natur oder durch die künstlerische Bearbeitung historischer Abbildungen im Studio entstanden. Die Vernissage fand am 4. Oktober 2007 um 19 Uhr statt und wurde durch den neu gegründeten Verein Haus Paula Becker e. V. unterstützt.





Hans Jaenisch

Notzeitgeschichte
Federzeichnungen aus dem Jahr 1946


14.05. bis 28.08.2009


Der Berliner Maler Hans Jaenisch (1907-1989) wurde in den 1920er Jahren von Herward Walden entdeckt, der ihn 1927 in seiner bekannten Galerie „Der Sturm“ ausstellte. Während des 2. Weltkrieges war Jaenisch als Funker in Nordafrika stationiert. Anschließend geriet er in Kriegsgefangenschaft, wo die Serie der „Notzeitgesichte“ entstand. Darin finden die Gräuel des Krieges in Form imaginärer und konkreter Porträts einen berührenden Niederschlag. Aus ihnen sprechen Not, Elend und Verzweiflung ebenso wie bissige Ironie. Die virtuos ausgeführten Zeichnungen von alten, zerfurchten Gesichtern und ihr Ausdruck stummer Ergebenheit in ein schweres Schicksal erinnern deutlich an

Themenkomplexe im Oeuvre Paula Modersohn-Beckers, die häufig von Not und Armut gezeichnete Menschen darstellte. Mit der Präsentation von Jaenischs eindrucksvollen Zeichnungen beginnt das Kunstkabinett im Haus Paula Becker dort, wo die Malerin im kunstsinnigen Familienkreis ihre Jugendjahre verbrachte, eine Reihe wechselnder Kabinettausstellungen von Kunst und Künstlern des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung im Kunstkabinett bildet den Auftakt zu einer ständigen Präsentation des Gesamtwerks von Hans Jaenisch in Bremen, das in eine geplante Stiftung eingebracht werden soll.





Helmut Helmes

Anima/l
Tierporträts


16.10. bis 30.11.2009


Das Kunstkabinett zeigte eine Auswahl der beseelten Tierporträts von Helmut Helmes. In beeindruckender Gegenüberstellung waren sowohl seine pastosen Gemälde als auch schwungvolle Zeichnungen zu sehen.

1949 in Lohne/Oldenburg geboren 1980-81 Fachhochschule für Gestaltung, Osnabrück 1983-89 Malereistudium an der Hochschule für Künste Bremen SS 1997 Lehrauftrag an der Universität Vechta, Fachbereich Kunst seit WS 2008 Lehrauftrag für Malerei an der Universität Vechta www.helmuthelmes.de



 


Evarist Adam Weber

WINTERTAGE
Gemälde und Graphik der Jahre 1907-1942


11.12.09 bis 11.02.2010


Evarist Adam Weber (1887-1968) ist ein nahezu vergessener Maler und Grafiker. Der in Aachen geborene Künstler zählt mit seinen frühen Werken zu den Rheinischen Expressionisten

der zweiten Generation. Das Kunstkabinett zeigte im Advent 2009 und Januar 2010 in einer ersten Themenausstellung eine Auswahl von Winterbildern aus Webers Oeuvre.







 


Ekkehard Neumann

Kabinettstücke
Skulpturen und Wasserfarbenblätter


19.02. bis 25.04.2010


Erstmalig zeigte das Kunstkabinett Haus Paula Becker plastische Arbeiten. Ekkehard Neumann entwickelte ein komplexes Raumkonzept. In der spezifischen Zuordnung von Bodenskulpturen und Wandstücken entstand ein Spannungsfeld verschiedener Blickwinkel. Zudem stellte der in Münster lebender Künstler seinen Eisenobjekten zartfarbige “Wasserfarbenblätter” kontrastreich gegenüber.

Ekkehard Neumann ist Kurator zahlreicher Ausstellungen, Mitglied im Westdeutschen Künstlerbund e.V. (Vorsitz seit 1996), im Deutschen Werkbund NW und im Deutschen Künstlerbund e.V. Er wohnt und arbeitet in Münster.
www.ekkehard-neumann.homepage.t-online.de





 


Jo Kuhn

Farben im Dialog
Pastellzeichnungen und Gouachen


14.05. bis 11.07.2010


Die Farbe selbst als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel subtiler Empfindung ist der Ausgangspunkt des künstlerischen Schaffens von Jo Kuhn. Der in Freisheim/Berg lebende und arbeitende Maler entwickelte - ausgehend von frühen kleinteiligen Bildern, in denen die Farbe noch mehr von der Form eingeengt wurde - den reduzierten Formenzyklus seiner Bilder. Darin treffen zwei Farbflächen horizontal aufeinander. Sie bauen sich gegenseitig auf und entwickeln eine Farbspannung, auf die sich der Betrachter einlassen kann. Das Kunstkabinett im Haus Paula Becker zeigt von Mai bis Juli 2010 Jo Kuhns

sensible Pastelle und intensiv wirkende Gouachen. Innerhalb seiner Arbeiten sowie zwischen den Exponaten der Ausstellung entfaltet sich jeweils ein farbiger Dialog. Hinzu kommen spannungsreiche formale Korrespondenzen der schmalen Hochformate und quadratischen Bildflächen. Jo Kuhn, der viele Jahre die Bonner „Gruppe Konkret“ leitete, feiert am Tag nach unserer Finissage seinen 75. Geburtstag. Seine international bekannten und präsentierten Arbeiten sind in Bremen erstmalig zu sehen. www.jo-kuhn.de




 


Manuel Heyer

Beruhigungen
Neue fotografische Arbeiten


03.09. bis 17.10.2010
verlängert bis 28. November


Wie der Prozess der Erinnerung Ereignisse in einen größeren emotionalen Raum hinein „entwickelt“, sucht Manuel Heyer mit einem Aufbrechen der motivischen Eindeutigkeit den zeitlosen Eigenklang seiner Bilder. Die fotografischen Arbeiten Heyers sind präzise und offen zugleich. Präzise in der Ausführung, in der formalen Bearbeitung, offen in der visuellen Situation. Ein Zurückführen der Motive mitunter an die Schwelle des Gestalt-Werdens. Der zu Grunde liegende Arbeitsprozess ist der einer Anreicherung und zugleich Auflösung. Die Bilder entstehen meist sehr langsam. Auf der Suche nach einer Art Essenz des Motivs werden die Bilder Schicht um Schicht – zum Teil durch das Einarbeiten neuer Bildelemente – verdichtet,

oder bis an die Grenze der Erkenn- barkeit aufgelöst. Die Bilder besitzen eine Unschärfe, die dem Betrachter einen Denk- und Interpreta- tionsraum öffnet. Die Arbeiten Manuel Heyers konzentrieren sich nicht auf den Augenblick, sondern auf eine fotografische Verdichtung von Zeiträumen. Manuel Heyer, 1955 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet als Kameramann und Fotograf in München. Intensive Auseinandersetzung mit Fotografie und Cinematografie seit den 1970er Jahren. Als Kameramann - Director of Photography - Bildgestaltung vieler Spielfilme und Serien seit den 1990er Jahren. Zusammenarbeit mit Künstlern und Musikern in feien Projekten www.manuelheyer.de




 


Susanne Kathleen Mader

Rondo
Malerei und Installation


04.03. bis 01.05.2011


Unter dem Titel „Rondo“ zeigt das Kunstkabinett eine Ausstellungs- inszenierung für die keine klassisch gereihte Präsentation gewählt wurde – nein, hier „umkreisen“ sich Kreisarbeiten der in Norwegen lebenden Künstlerin Susanne Kathlen Mader wie Planeten. „Rondo“ nennt die Malerin jeweils ihre kreisförmigen Werke und verbindet damit den kunsthistorischen Begriff des Rundbildes, des „Tondo“ – mit einer musikalischen Form, deren Hauptsatz wiederkehrt. Vergleichsweise unverändert kehren bei Susanne Kathlen Mader der runde Grundriss ihrer Arbeiten sowie ein Form- und Farbvokabular als Thema ihrer Werke wieder. Den aus der klassischen konstruktiven Kunst abgeleiteten Kanon geometrischer Flächen und strukturierender Linien erweitert die Künstlerin mit Raffinesse und spielerischer Leichtigkeit um gewundene Linien und Winkel sowie horizontale, vertikale oder diagonale Formfindungen, die an Grundrisse und technische Zeichnungen erinnern. Eine Besonderheit stellt die speziell für Haus Paula Becker angefertigte Installation „velo“ dar.

Das große und doch so filigran wirkende Raumbild öffnet die Wandfläche optisch durch den Einsatz einer dreidimensionalen Komponente – einer lackierten Aluminium-skulptur, die zwischen Fläche und Raum vermittelt. Realer und fiktiver Raum mischen sich. Die Eindringlichkeit der Motive ebenso wie ihr Changieren zwischen Schwere und Leichtigkeit scheinen gesteigert. In diesem maschinenartigen Versatzstück kulminiert die überzeugende Einheit von Zeichnung,Objekt und Raum. Susanne Kathlen Mader, geb. 1964 in Walsrode, lebt und arbeitet seit 1998 in Norwegen. Sie studierte von 1984 bis 1991 Freie Kunst, Malerei und Graphik an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) bei Prof. Peter Voigt und Prof. Karl Schulz. Sie war Meisterschülerin von Prof. Voigt. Von 1993-1998 lehrte sie an der Ecole d’Art, Grenoble. Ihre Werke sind in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Zudem realisierte Susanne Kathlen Mader zahlreiche Kunst am Bau Projekte. www.mader.no




 


Nicholas Bodde

Parallelen
Malerei auf geometrischem Grund


06.05. bis 03.07.2011


„Parallelen“ zeigte das Kunstkabinett eine Ausstellung polychromer Gemälde von Nicholas Bodde. Die reiche Palette seiner Farben umfasst reine Farbtöne und eigene, nuancenreiche Mischungen, die direkt aneinander stoßen. Sein weites Farbspektrum komponiert Nicholas Bodde in festgelegten geometrischen Formaten. Horizontale Flächen, Bänder und Streifen strukturieren seine Bilder. Die Besonderheit der Ausstellung bildete Nicholas Boddes “Triptychon” – ein singuläres Werk im Oeuvre des Künstlers. Es entstand im Zusammenklang mit Hans Memlings Altar „Das Jüngste Gericht” (1471). Für seinen „Farbaltar“ setzte sich Nicholas Bodde erstmals mit der historischen Symbolik und Ikono- graphie von Farben auseinander.Das imposante Werk mit beweglichen Flügeln verwandelte das Kunstkabinett in einen auratischen Raum. Seine Eindringlichkeit kulminiert in vergoldeten Flächen,

die dem Gemälde besonderen Glanz und Schimmer verleihen. Das zentrale Werk wurde bislang noch nicht in Deutschland gezeigt. Zuletzt war es im Nationalmuseum in Danzig ausgestellt. Nicholas Bodde, geb. 1962 in New York, lebt und arbeitet in Bremen. Er studierte von 1982 bis 1989 Malerei an der Hochschule für Künste in Bremen bei K.-H. Greune und W. Schmitz. Er erhielt ein Stipendium des Landes Schleswig-Holstein im Künstlerhaus Selk. Für seine künstlerische Ausgestaltung des Osteuropainstituts an der Universität Bremen gewann er 1997 den 1. Preis im Wettbewerb. 1998 folgte das Projekt „Konkreter Fries“ für das Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf. Seine Werke wurden 1999 und 2002 als Jahresgaben der Kestnergesellschaft, Hannover präsentiert. 2004 erhielt er einen Designauftrag der Rosenthal AG in Selb. Er hat bereits in Europa, Amerika und Südkorea ausgestellt. www.nicholasbodde.de





Helga John-Winde

Gemälde

Ausstellung 2012

„Die Bilder von Helga John-Winde entstehen aus dem Impuls einer zutiefst vitalen und vom visuellen Vergnügen an der vorgefundenen Welt gespeisten Lebenszugewandtheit. Ihre Aufmerksamkeit, ihre Freude am Visuellen richtet sich auf alle Erscheinungsformen der erfahrbaren Natur und der kulturellen Umwelt, um dann letztendlich im Bild verarbeitet zu werden. Dabei ist ein erster Schritt ihrer künstlerischen Verarbeitung das Zeichnen in große und reich bebilderte Skizzenbücher, wo alles in schnellen Strichen notiert wird, was ihr des Sehens wert war. Stimulantien dieser wachen und von großer Zuneigung zum Leben getragenen Aufmerksamkeit sind zahlreiche Reisen
ins In- und Ausland, eine überaus reiche Erfahrung mit dem, was in großen und kleinen Museen ausgestellt ist und die Freude an der Begegnung mit Menschen. So bezieht sich ihr Bildwille gleichermaßen auf Formationen einer Landschaft, aus der Farbkraft von Herbstlaub und Blüten, den Skulpturen in einem Park, beobachteten Menschen, oder aus dem zu portierenden Gegenüber.“
 
Dr. phil. Gertrud Roth-Bojadzhiev
Kunsthistorikerin
 
Quelle: Helga John-Winde Erkundigen mit Pinsel und Kreide mit Farbe und Linie




Emese Kazár

Malerei

06.07. bis 08.07.2012 (verlängert bis 17.07.2012)

"Ausgangspunkt der Arbeiten von Emese Kazár ist der menschliche Körper. Die daraus entstehenden Formen verhalten sich, als wären sie wie sich flüchtig zeigende Geister, da die Farbe an entscheidenden Stellen als Farbe und der Bildträger als Bildträger stehen gelassen wird." (Anna Bart) Emese Kazár präsentierte in ihrer Ausstellung kleinformatige Öl-Werke auf Holz. Die Arbeiten von Kazár schaffen indifferente Räume, sie erscheinen im ersten Augenblick skizzenhaft, doch sind es ausbalancierte Farbkompositionen. Die diversen Ebenen, Farbaufträge und Strukturen laden zu einer sinnlichen Betrachtung ein und in der Abstraktion werden allmählich Körperfragmente deutlich. Ihre Malerei ist zwischen Figuration und Abstraktion angesiedelt. Das Bild entwickelt sich in mehreren Arbeitsschritten: bereits vorhandene Spuren auf dem Bildträger werden aufgegriffen und in die Komposition integriert.
Die angefangenen Arbeiten bleiben oft für Monate liegen, um dann aus einer neugewonnenen Distanz anders betrachtet zu werden. In diesem Prozess wird der fragmentierte Akt in reine Farbflächen verdichtet und verwandelt sich in einen abstrakten atmosphärischen Raum. Emese Kazár wechselte aus den Naturwissenschaften in die Bildende Kunst und hat ihr Studium 2008 an der Hochschule für Künste Bremen begonnen. Sie lebt und arbeitet in Bremen. Ihre Ausstellung im Kunstkabinett im Haus Paula Becker entstand im Rahmen des Kooperationsprojektes 'Reflexionsräume' (Hochschule für Künste Bremen – Universität Bremen), initiiert und geleitet von Sabrina Meißner (M.A., Universität Bremen). Am Eröffnungsabend spielte Sang Ah-Lee am Flügel.
www.facebook.com/Reflexionsraeume
www.emesekazar.de






Ursula Jaeger

Aus den Werkreihen

07.09. bis 21.09.2012

Die beiden Ausstellungsräume im Haus Paula Becker eigneten sich sehr gut zur Präsentation meiner zwei neuen Werkreihen:"Spiel-Art", Tapisserie-Technik , Material : Leinengarn, sehr farbintensive Bildgewebe und "Briefe und
Mitteilungen ", stille Gewebe mit sakralem Charakter. In den hellen Räumen fanden meine Arbeiten eine maximale Wirkung. www.bildweberei-jaeger.de











Dagmar Calais

Flowerfiels

23.11.2012 bis 12.01.2013

Im Fokus der Serie Flowerfiels stehen Motive, die heutzutage meist von den Kunstschaffenden vernachlässigt werden. Indem Dagmar Calais auf der Suche war, noch intakte Naturräume zu entdecken, zeigte sich gleichzeitig die Vergänglichkeit dieses schönen Scheins, indem die üppigen Blumenwiesen an den Rändern von Braunkohlegruben lagen oder künftige Bauplätze bedeckten, die schon nach kurzer Zeit Baggern oder Planierraupen zum Opfer fielen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass wir diesem mehr und mehr verlorengehenden Paradies nachtrauern, und letztlich resigniert eher ins rational Analytische zurückziehen. Diese meist großformatigen Bilder suggerieren mit ihrer Farbigkeit die sehnsuchtsvolle Schönheit eines Ausschnittes von Natur, die aber in ihrer Unwirklichkeit den Keim einer künftigen Zerstörung schon in sich trägt.
Dagmar Calais, lebt und arbeitet als Malerin und Installationskünsterlin in Bremen. Ihre expressiven, farbintensiven Arbeiten sind meistens an der Figur orientiert. Die Themen sind an der griechischen Mythologie, den Sagen und Legenden des alten Europas, der christlichen Religion, sowie an der Literatur orientiert. Aber auch das Thema Landschaft wird von ihr mit großer Leidenschaft malerisch erforscht. Sie nahm an zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen teil. Seit 1999 setzt sie sich neben der Malerei in ihren Installationen mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinander, die die Künstlerin gern als "Begehbare Bilder" bezeichnet, als eine Form erweiterter Sprache der klassischen Malerei.
 
Weitere Informationen über die Künstlerin: www.dagmar-calais.de und
Wikipedia "Dagmar Calais"





Isa Fischer

Hausgezeichnet
100 Bremer Häuser


30.05. bis 14.08.2013


Zwischen November 2012 und Mai 2013 entstehen Zeichnungen von 100 Bremer Häusern. Da sich die aktuelle Jahreszeit (Februar) nicht immer zum draußen sitzen eignet, haben mir mehrere Bremer Institutionen an exponierten Stellen die Möglichkeit gegeben von drinnen zu zeichnen. Zum Beispiel durfte ich an den großen Fenstern im zweiten Stock der Bremischen Bürgerschaft zu sitzen und die Gebäude am Marktplatz zeichnen. Umgekehrt hat der Industrieclub im Deutschen Haus am Markt

mir einen guten Blick auf die Bürgerschaft ermöglicht. Vom Verkehrsüberwachungsturm der BSAG an der Domsheide konnte ich die Glocke und das Gerichtsgebäude zeichnen. Damit man sich eine Vorstellung davon machen kann, wie das draußen zeichnen aussieht, kann man sich einen kleinen Film ansehen, den buten un binnen am 1. Februar 2013 gesendet hat: www.radiobremen.de/mediathek/index.html?id=082847




Marietta Armena

Auf den Spuren Picassos – Mit Sylvette unterwegs von Bremen nach Vallauris

22.05. bis 12.08.2014


Sylvette war in Bremen, das junge Mädchen mit Pferdeschwanz, das einst Picasso verzauberte und das heute, Jahrzehnte später, ihr Publikum noch immer in Verzückung versetzt. Sylvette erlebte in der Bremer Kunsthalle den Auftakt zu einer außergewöhnlichen Picasso-Ausstellung, in deren Mittelpunkt jene Serie von Porträts steht, die der Meister seinerzeit von ihr gefertigt hatte. Die Bremer Künstlerin Marietta Armena hat sich anstecken lassen – vom Charme der lebensfreudigen Französin und von der unvergleichlichen Perfektion der Kunst, vom Modell und ihrem Porträtisten. Sie hat daraus selbst eine ganze Serie von Zeichnungen entwickelt: „Auf den Spuren Picassos – Mit Sylvette unterwegs von Bremen nach Vallauris“.

Die Porträts der heutigen Sylvette stehen im Zentrum, Doppelporträts zum Teil mit der jungen und der alten – Pardon, der „älteren“ – Dame, die während ihres Aufenthalts in der Hansestadt entstanden sind. Dazu kommen Impressionen aus der Provence, aus Vallauris vor allem, wo Marietta Armena schon vor Jahren mit ihrem Skizzenblock auf den Spuren Picassos unterwegs war. Und es werden Porträts und Skizzen gezeigt, die in den letzten Wochen in der Kunsthalle entstanden sind: Armena hat sich die Videos über das Leben Picassos angesehen, hat sich in den Strudel seiner Faszination begeben und gezeichnet, gezeichnet, gezeichnet. Was sie zu sehen und zu spüren bekam, verarbeitet sie zu Dokumenten einer Künstlerpersönlichkeit, die bis heute zugleich omnipräsent aber ebenso geheimnisvoll geblieben ist.

www.marietta-armena.de




Svantje Miras, Friederike Holtmann

Landschaften und Stillleben in Öl, Norddeutscher Realismus

18.06. bis 16.08.2014


„Die Himmel sind nie blau, das Meer ist nie wild, die Menschen tun nichts spektakuläres. Und doch bleibt der Blick an diesen Szenen hängen. Man sucht und findet den Ausweg: Die Stelle wo der Himmel sich aufhellt, wo die Sonne im feuchten Sande reflektiert wird, wo Land in Wasser übergeht. Es scheint auf woher wir kommen. Und wohin wir gehen. Svantje Miras stellt diese Fragen nicht direkt, sondern komponiert Szenen, die in Wirklichkeit nie so zu sehen waren, die aber so hätten sein können. Minutiös konstruierte Gegenwart, die über klaren Realismus genau einen Schritt hinausgeht, die den Augenblick ins Bewusstsein zieht, den Betrachter über das Bild hinaus begleitet und Verweilung schenkt."

Lichte Momente – wann werde ich kreativ? Ein Gedankenblitz, eine plötzlich Eingebung, eine tolle Idee – jeder von uns hat das schon erlebt, mehr oder weniger bewusst. Was ist eigentlich Kreativität? Wie denken wir kreativ? Wer ist kreativ und woher kommt die Motivation dazu? In einem Kurzvortrag gibt uns Friederike Holtmann einen Impuls, zur Reflektion von kreativen Denken und Handeln, ohne Anspruch auf Vollkommenheit, aber mit dem Ansporn seine eigenen kreativen Potenziale zu entdecken. Musikalisch wird es mit Ilja Weigel, der eigens für die Ausstellung zwei Bilder vertont hat und uns mit seinen feinen Improvisationen begleiten wird.




Monika Thein von Plottnitz

fotografische Bildern aus
45 Jahren

21.11.2014 bis 28.12.2014


mit 11 Jahren erhielt ich DIGNA, meine erste Kamera. So begann ich, die mir vertraute Umwelt - Freundin, Mutter, Bruder, Vater mit den Hunden Pucki und Jessy in Düsseldorf an der Kastaniennallee ins 6x6 Format zu bringen. 29 Jahre später, - nach Abschluss der Ausbildung zur Meisterfotografin - mit der uneingeschränkten Liebe zum Menschen und seinem Portrait – fuhr ich am 8.März 1983 zum Internationalen Frauentag nach Brüsssel

S. T. A. R. STOP TOTAL ALLE RÜSTUNG STOP THE ARMS Race – STOP Tous les ARMEMENTS RAPIDEMENT – STOP TODO ARMAMENTO RAPIDAMENTO. Zweiviertel der ausgestellten Bilder sind Portraits dieser internationalen "UngehaltenenFrauen" Dazu genommen habe ich Bilder der "Streitbare BremerInnen" von 1984, 2003 und 2014 und in dem letzten Viertel sind es Verdichtungen zu Rodins "Bürger von Callais" , London und 9 Fotografik - Blätter von "ÜBER SCHRIFTEN" der Bremer Tageszeitung Weser Kurier, gesammelt von 1985 bis 1988"

 



Stefan Vogt, Peter Barthold Schnibbe

Skulpturen aus Stein
Gemälde und Skizzen

08.01.2015 bis 02.02.2015


Peter Barthold Schnibbe
Die meisten seiner heutigen zumeist in Acryl gefertigten Gemälde erzählen verdichtete Geschichten von Menschen und nehmen sich die Freiheit im malerischen Ausdruck, die auch für den Maler und seinen Umgang mit der Welt bezeichnend sind. Sie lassen uns in die Seele des zum Motiv Erhobenen blicken, in Momenten des Innehaltens, der Melancholie, der Trauer oder der Ausgelassenheit, der Freude, der Gelassenheit. Diese Tiefe wird durch unterschiedliche Verfahren erreicht; die Wahl der Bildelemente, Komposition und Farbigkeit aber auch zum Beispiel durch die Abbildung der Natur – in klassisch romantischer Tradition – als Ausdruck der Seele.

Stefan Vogt
Anfang der 90 er Jahre mit dem Schnitzen über die Volkshochschule begonnen.

Besuch der Schnitzschule Elbigenalp im Lechtal/Österr. Ende der 90 er Jahre Beginn der Steinbildhauerei

 

 

 

 






Monika Schlerkmann

Zeichnungen und Malereien

05.02.2015 bis 21.03.2015


Monika Schlerkmann zeigt in ihrer neuen Ausstellung, vom 5. Februar bis 21. März 2015, Zeichnungen und Malereien, die an Landschaften erinnern. Eine reduzierte, subtile Farbigkeit, zartes Grau, Grün, Orange und Rot wecken beim Betrachter Lust auf genaues Hinsehen.

Bildträger sind Buchseiten, die übermalt wurden und so Vorlagen für neue Ideen liefern. Die Künstlerin verwendet verschiedene Kreiden, Farbstifte, Bleistifte und Lacke.






Edeltraut Rath - adornamento

Zeichnung, Malerei und Installation

16.05.2015 bis 05.07.2015


Edeltraut Rath zeigt in ihrer Ausstellung adornamento Zeichnung, Malerei und Installation. Muster, Ornamente, geometrische Formen im Alltäglichen, in Natur und Architektur sind Themen in den abstrakten Bildwelten der Künstlerin. In der Gesetzmäßigkeit der Muster offenbart sich für Edeltraut Rath die Schönheit der geometrischen Formensprache.
Das Haus Paula Becker befindet sich in unmittelbarer Nähe zu dem Concordia Tunnel, dessen Wände Edeltraut Rath 2012 zusammen mit vier KünstlerInnen aus Durban / Südafrika gestaltet hat. Die Gestaltung der Tunnelwände hat an diesem Ort eine grundlegende Veränderung bewirkt: aus einem unwirtlichen Durchgang wurde eine fröhliche, lebendige Passage, die jetzt gerne durchquert wird.





Veranstaltungen

30. August bis 29. September 2018
Ausstellung der Malerei von Peter John
Vernissage
30. August 2018, 18 Uhr
Variationen am Klavier von Phillipp John
Einführungsrede von Regina Gramse
 
20. Juni bis 04. Juli 2018
Ausstellung von Pinselzeichnungen von Gunther Gerlach
Vernissage und Lesung
20. Juni 2018, 19 Uhr
Lyrik und Prosa von Inge Buck
Einführung Hartwig Struckmeyer
Musikalische Begleitung (Violine) Helga Blome
 
12. Mai bis 15. Juni 2018
"The Inner Surface"
Ausstellung von Samira Alssaedi
Vernissage 11. Mai 2018, 18:30 Uhr
 
23. März 2018, 19.00 Uhr
"Der wandernde Turm"
Erzählungen von Sergej Prokofiev
Musik von Prokofiev, Chatschaturjan, Moussorgski
Musikalische Lesung mit Mathias Schmidt
 
Sonntag, 11. Februar 2018, 15 Uhr
Ein szenisches Programm der Schauspielerin Kirsten Vogel
Auf den Spuren von Paula Modersohn-Becker
Dresden - Bremen - Berlin - Worpswede - Paris
waren Stationen ihrer persönlichen und künstlerischen
Entwicklung.

28. Februar 2018, 19.00 Uhr
Kubanische Rhythmen gesungen von Darling Valdivia-González, am Piano begleitet von Nicolai Thein
 
09. Februar 2018, 19.00 Uhr
Heitere, fantasievolle und scurrile Geschichten von Franz Hohler
Musikalische Lesung mit
Kompositionen von und
vorgetragen von Mathias Schmidt

Haus Paula Becker

Verein Haus Paula Becker
Betty und Heinz Thies

Schwachhauser Heerstr. 23
28211 Bremen

Telefon 0421-841 39 57

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